Prendre des cours de chant avec
Valérie Arias
Klassischer Gesang, Musical
Valérie Arias – Mezzosopran singt international in Oper, Oratorium und Liederabenden. Ihre eigene spartenübergreifende Kompanie, Bluebird Productions, basiert in Zürich.
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une leçon d'essai sans engagement
Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 1050
Lieu
Forchstrasse 86
8008 Zürich
Valérie Arias propose également un téléenseignement.
Instrument
Chant
Style musical
Classique et comédie musicale
Niveau
Débutant, Avancé et Professionnel
Lanuge
Allemand, anglais et espagnol
Âge
Valérie Arias enseigne aux enseignant•e•s à partir de 14 ans
Je te l'amène
- Klassische Gesangstechnik
- Musical Gesang: syng:TRAINING
- Gestaltung und Interpretation
- Repertoire für Dich
- Vorbereitung auf Vorsingen und Konzerte
- Gezielte Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen an Hochschulen im In- und Ausland
Formation
Mannes College of Music NYC, Artist Diploma bei Mignon Dunn in NYC Unterricht bei Dinah Harris in London Masterklassen mit Betty Allen, Joan Dornemann und Klees Kelly.
Projets
Valérie Arias
Bluebird Productions
Musiktheater Seefeld
Workshops mit Valérie Arias:
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
Opern von Monteverdi, Purcell, Handel, Mozart, Rossini, Massenet, Verdi, Bizet, Gounod, Offenbach, Bernstein u.v.m, Oratorien von Bach, Pergolesi, Vivaldi, Haydn, Mozart u.v.m, Lieder von Schubert, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Mahler, Wolf, Ravel, Poulenc, Bellini, Tosti, Granados, Horovitz, Cage u.v.m., Musicals von Porter, Bernstein, Berlin, Loewe, Sondheim, Webber, Kander and Webb et Schwartz u.v.a
Interview avec Valérie Arias
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Viele Sänger:innen und Instrumentalist:innen haben mich auf meinem Weg begleitet, geprägt und inspiriert. Ein Schlüsselerlebnis war für mich Maria Callas als Tosca – auch wenn ich sie nur auf Video erleben konnte. Ihre Dramatik im Klang und auf der Bühne sind unerreicht. Placido Domingo als Samson an der Met in New York war ebenfalls atemberaubend. Die Dramatik seines Gesangs und seines Schauspiels waren überwältigend. Der Klang von Montserrat Caballe, ihr Pianissimo, ihre Stimmführung berührten mich sehr und weckten meinen Ehrgeiz ähnliches zu erreichen. Dimitri Horostovski hat mich mit seinem unglaublichen Klang und seiner Direktheit in mehren Konzerten tief berührt und verzaubert. Die Koloratur von Edita Gruberova hat mich zu stundenlangem Üben inspiriert.Dimitri Horostovski hat mich mit seinem unglaublichen Klang und seiner Direktheit in mehren Konzerten tief berührt und verzaubert. Die Koloratur von Edita Gruberova hat mich zu stundenlangem Üben inspiriert. Besonders inspirierend fand ich auch die amerikanische Sängerin Meredith Monk. Ihre eigenen Kompositionen und ihre spartenübergreifend Projekte, haben mich inspiriert und ermutigt, über den klassischen Rahmen hinauszudenken und eigene Ideen zu entwickeln. Meine Liebe zum Musical entdeckte ich während meiner Jahre in New York und London. Produktionen wie Chicago, Cabaret, West Side Story und Wicked gehören seitdem zu meinen absoluten Favoriten. Sie haben meine künstlerische Perspektive entscheidend erweitert.
Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen Lehrpersonen?
Besser: das kann ich nicht beurteilen. Ein solides Handwerk, Individualität und Expressivität stehen bei mir im Unterricht im Mittelpunkt. Mein Ziel ist es, dass meine Sänger:innen alle einen ganz persönlichen Klang und ein solides Instrument besitzen. Im Bereich Musical unterrichte ich Dich in syng:TRAINING. Diese Methode geht sehr präzise auf die unterschiedlichen Klanganforderungen des Musicalgesangs ein.
Ich habe bereits viele Schüler*innen erfolgreich auf Aufnahmeprüfungen Mein Schwerpunkt liegt dabei etwas anders: Mir geht es nicht nur um die gezielte Vorbereitung auf die Prüfung, sondern darum, Dir die Mentale und technischen Fähigkeiten zu vermitteln, die Du brauchst, um Dich in der professionellen Welt zu behaupten. Wenn Du diesen Weg gehen möchtest erwarte ich von Dir: Einsatz, Disziplin,regelmässiges Üben, Kritikfähigkeit und Eigeninitiative.
Wie hast du singen gelernt?
Als Kind sang ich immer und überall. Während der Schulzeit nahm ich dann zum ersten Mal klassischen Gesangsunterricht. Der Lehrer steckte mir in der ersten Stunde einen Korken in den Mund und sagte mit genau dieser Mundöffnung solle ich ab sofort singen. Nach wenigen Stunden (immer mit dem Korken im Mund) meinte er, ich sei völlig untalentiert. Voller Schreck widmete ich mich dann erst Mal der Schauspielerei und sang überhaupt nicht mehr. Ich ging nach New York und besuchte dort eine Schauspielschule. Sehr inspiriert von der Performance Welt in New York begann ich zusammen mit einer Freundin eigene Stücke zu kreieren, in welchen wir mit der Stimme improvisierten. Da ich nicht die Klänge produzieren konnte, die ich gerne produzieren wollte, wagte ich mich nach langem Zögern wieder in den Gesangsunterricht. Von dem Moment an stand der Gesang und das Gesangstudium im Mittelpunkt meines Lebens.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Da ich als Sängerin mein ganz persönliches Instrument immer dabei habe, brauche ich kein Equipment- aber ich kollaboriere immer mit Pianist:innen, Orchestern oder Kammermusikformationen.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine grosse Neugier und Faszination für die Stimme haben mich dazu getrieben, zu experimentieren und immer einen noch besseren Klang zu finden. Meine Sturheit und ein gewisser Ehrgeiz haben mir geholfen, nicht aufzugeben und viel zu üben. Wichtig ist sicher auch, dass ich sehr gerne alleine bin und mich stundenlang in Musik vertiefen kann.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es gibt auf der ganzen Welt nur ein Exemplar davon. Wir Sänger:innen haben als einziges Instrument auch die sprachliche Ausdruckskraft und Poesie.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist es wichtig, den Studierenden eine solide Grundbasis zu geben. Sie sollen lernen, wie ihr Instrument funktioniert, wie sie es einsetzen können und wie ihre eigene Stimme klingt. Ich versuche einen Raum für die Sänger:Innen zu schaffen, in dem sie sich sicher, frei, ungehemmt und bereit zum Experimentieren und Erforschen des eigenen Instrumentes fühlen. Sehr wichtig: schräge/falsche Töne gehören zum Lernprozess dazu, und es darf gelacht werden!
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Der Unterricht wird den Bedürfnissen und dem Fortschritt der Singenden angepasst. Grundsätzlich beginne ich mit Körperarbeit (Haltung, Körperbewusstsein) und Atemtechnik. Dann kommt die Stimmbildung. Das heisst: verschiedene Übungen um die Stimme zu stärken und den Stimmumfang zu vergrössern. Das Ziel ist mit Leichtigkeit durch die drei Stimmregister (Bruststimme, Mischstimme und Kopfstimme) zu singen. Dann arbeiten wir an verschiedenen Stücken, die wir zusammen auswählen. Es ist mir sehr wichtig, dass die Sänger:innen das Stück auch singen wollen. Wir arbeiten an der Stimmführung, Sprache, dem Musikstil und ebenso wichtig: am Ausdruck und an der Interpretation. In der Klassik versuche ich den Studierenden verschiedene Zeitepochen, Komponist:innen und Werke (also Lied, Oper, Oratorium und Operette) näher zu bringen. Im Musical suche ich mit den Studierenden die passenden Rollen aus, die sie später auf derBühne auch singen können.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Das kann ich so nicht sagen. Für mich ist jedes neue Konzert, jede Oper, jedes neue Projekt, in dem viel Herzblut steckt, ein unglaubliches Erlebnis. Wenn es nach vielen Proben endlich auf die Bühne kommt und zu leben beginnt, dann ist das spannend, erfüllend, berauschend - schlicht das Grösste.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Bei den United Nations in New York.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Auch wenn es leider nicht mehr möglich ist: mit Dmitri Hvorostovsky ein Duett singen. Er war ein wunderbarer Sänger und sein Klang so schön!
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die Oper Don Giovanni von Mozart. Da ist nicht nur die Musik genial- auch die Dramaturgie, der Inhalt, der Witz und die grosse Tragik berührt mich sehr. Eine Oper, die mich schon ein Leben lang begleitet, und. Ich entdecke immer wieder neues.
In welchem Zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Natürlich im Opernhaus oder in der Tonhalle!
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Lachen, Reisen, Literatur, Kunst, Theater, Fantasie, immer wieder Neues kennen lernen. Und ganz viel Musik!
Recommandation pour Valérie Arias
Michael, 42, Barbra-Streisand-Double, Zürich
Werner, 66 Kantonsschullehrer 8934 Knonau
Karin, 32, Primarlehrerin, Zürich
Marion, 25, Studentin, Zürich
Man merkt, dass es Valérie wichtig ist, dass ihre Schüler so viel wie möglich lernen.
Valérie ist eine hervorragende Gesangslehrerin, sowohl fachlich, als auch menschlich. Sie schafft es, die Atem- und Stimmübungen so zu gestalten, dass sie Spass machen. Sie findet auch stets verständliche Erklärungen, wenn es darum geht, was verbessert werden sollte und wie eine Verbesserung erzielt werden kann.
Man merkt, dass es Valérie wichtig ist, dass ihre Schüler so viel wie möglich lernen. Sie ist immer ehrlich, und das auf eine angenehme und einfühlsame Art. Ich kann Valérie jedem empfehlen, der gesangliche Fortschritte machen möchte und dabei Spass haben möchte!