E-Gitarre, Akustische Gitarre, Gitarre, Komposition und Songwriting lernen bei
Florian Möbes
Gitarre, Improvisation, Bandcoaching, flexibler Unterricht mit Fokus auf Zusammenspiel
Florian Möbes ist ein gefragter und vielseitiger Gitarrist. Er ist als Musiker und Komponist in verschiedenen Bands und im Theater tätig. Profitiere von seiner langjährigen Erfahrung und finde deinen eigenen Ausdruck auf dem Instrument!
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840
Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.
Standort
Effingerstrasse 25
3008 Bern
Instrument
E-Gitarre, Akustische Gitarre, Gitarre, Komposition und Songwriting
Musikstil
Rock, Jazz, Blues, Country und Americana
Niveau
Fortgeschrittene und Master
Sprache
Deutsch und Englisch
Alter
Florian Möbes unterrichtet Schüler*innen ab 10 Jahren
Das bringe ich dir bei
Mein Unterrichts-Studio ist voll ausgestattet für Einzel- sowie Gruppen- oder Bandunterricht. Gerne helfe ich dir bei folgenden Themen:
Instrumentaltechnik, Repertoire, Theorie, Rhtyhmik, Gehörbildung, Komposition, Improvisation, Kreativität, Bandcoaching, Aufnehmen, Umgang mit Musiktechnik.
Ausbildung
Hochschule der Künste Bern,Master of Arts (Jazz), bei Francis Coletta, Tomas Sauter und Ronny Graupe
Privater Unterricht:
- klassische Gitarre bei Dr. Günther Görtz
- Jazzgitarre bei Max Zentawer und Frank Haunschild
- Oud bei Nehad El Sayed und Mahmoud Turkmani
Projekte
Bensnburner, King Trabi, Mama Magnet, Rhinozeros, Judy Birdland
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Jimi Hendrix, Beatles, Nirvana, Red Hot Chili Peppers, Rage Against The Machine, Elliott Smith, Bill Frisell, Miles Davis, Stevie Ray Vaughan, Johnny Cash und Blake Mills
Workshop
Flexibler Unterricht: Band, Gruppenunterricht oder TandemInterview mit Florian Möbes
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die Begeisterung für Musik und Gitarre kam von Jimi Hendrix. Der Musiklehrer in der 7. Klasse hat den Auftritt bei Woodstock gezeigt und seine Version der amerikanischen Nationalhymne hat mich gleichermassen fasziniert und verwirrt. Ich wusste nicht genau, was ich da gerade gesehen und gehört hatte, aber ich wusste sofort „das will ich auch“. Da war es sozusagen um mich geschehen und seither ist Musik meine Leidenschaft. Bis heute fasziniert mich Jimi Hendrix als Künstler, er war ein echter Klangforscher und dabei immer unverwechselbar und authentisch.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
In einer Zeit, in der man sich so gut wie jedes Lied mit virtuellen Lehrer*innen aus dem Netz aneignen kann, kann ein „echter“ Lehrer mehr bieten als „nur" Songs beizubringen.
Viel mehr möchte ich dir helfen dein Instrument und die Musik auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Ich möchte dir Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen du es schaffst jene Klänge zu produzieren, die dir schon lange vorschweben.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe meine musikalische „Karriere“ als Kind mit Flöten- und Klavierunterricht begonnen. Mit 13 wechselte ich zur Gitarre. Ich wollte aber unbedingt ohne Lehrer lernen, autodidaktisch. Ich habe mir „Kumlehns neues E-Gitarrenbuch“ gekauft und losgelegt. Ich konnte gerade mal Power Chords schrammeln, da sah ich einen Aushang im Musikgeschäft „Band sucht Rhythmusgitarrist“. Ich wollte so gerne in einer Band spielen, dachte aber, ich sei nicht gut genug. Mein Vater hat mich dann ermutigt trotzdem dort anzurufen und kurze Zeit später stand ich dreimal die Woche im Proberaum und bald darauf das erste mal auf einer Bühne. Ich bin so dankbar um diese ersten Jahre, es war für mich der perfekte Start!
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Die Inspiration kommt häufig beim spontanen Spielen. Ich spiele einfach drauflos und dann bleibt ein musikalisches Motiv hängen. Manchmal habe ich auch eine Melodie im Kopf. Ich nehme diese spontanen Ideen dann möglichst schnell in ihrer ursprünlichen Unverfälschtheit auf. Aus dieser Idee kann dann eine ganze Komposition wachsen, oder auch nicht. Es gibt Ideen die sich relativ schnell umsetzen lassen und manchmal höre ich Jahre später nochmal die Aufnahmen durch und schreibe dann das Stück fertig!
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Am liebsten spiele ich eine blaue Custom Telecaster durch einen Fender Brownface Super Amp von 1962. Das ist mein absolutes Lieblingssetup, wenn ich nur eine Gitarre und einen Amp haben könnte, wären es diese. In echter Gitarristenmanier habe ich aber natürlich mehr als ein Instrument. Zu meinen Favoriten zählt ausserdem eine weisse Strat, die ich zu einer „Coodercaster“ (inspiriert von Ry Cooders Strat) umgebaut habe. Ich hab unter anderem einen Lap Steel Tonabnehmer eingebaut, wodurch sich die Gitarre fantastisch für Bottleneck eignet. Ich besitze auch alte Surpo Lapsteel aus den 50er Jahren, die ich liebe zu spielen. In der akustischen Abteilung spiele ich eine Tuggi OM, handgebaut in Schaffhausen.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugierde, Ehrgeiz und ein bisschen Geduld. Die Neugierde treibt mich an, immer wieder neue Dinge zu probieren, der Ehrgeiz hilft mir „dran“ zu bleiben und das kleine bisschen Geduld ist nötig, weil es meistens nicht so schnell geht etwas neues zu lernen. Zumindest nicht so schnell wie man sich es wünscht!
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Gitarre ist extrem vielseitig. Im Gegensatz zu vielen anderen Instrumenten gibt es bei der Gitarre eine unglaubliche Varianz von Bauarten, Spielarten und Klängen. Das Besondere ist meiner Meinung nach, dass die Gitarre sich extrem gut anbietet, um seinen eigenen „Sound“ zu finden, weil man die Klangerzeugung direkt und vielfältig beeinflussen kann, sei es in der Art wie man die Saiten anschlägt, wie man den Ton mit der linken Hand moduliert, oder auch wie man das Instrument stimmt. Dazu kommen die vielen verschiedenen Bauarten sowohl akustischer als auch elektrischer Gitarren, ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die Effektgeräte bieten.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Eine vertrauensvolle und entspannte Stimmung ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Es ist eine Voraussetzung für ein konzentriertes Arbeiten. Und es gibt den Schüler*innen (und mir als Lehrperson) eine gewisse Sicherheit. Erst dann ist es möglich sich aus der Komfortzone heraus zu bewegen. Und das wiederum ist meiner Meinung nach unabdinglich wenn man sich auf dem Instrument weiterentwickeln möchte.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das hängt von der Situation und vom/von der Schüler*in ab. Ich bin nicht der Lehrer, der seinen Plan durchpauken will. Ich schaue, was die Bedürfnisse sind, und wo die „Baustellen“ sind und wir erstellen zusammen einen Plan und formulieren Ziele, die auf die individuelle Situation des Schülers/der Schülerin angepasst sind. Abgesehen davon gibt es einige Dinge, die ich wichtig finde, welche alle Schüler in meinem Unterricht lernen sollten. Dazu gehören neben einer sauberen Technik vor allem ein fundiertes Verständnis des Instruments.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich nicht anders als bei Erwachsenen. Kinder haben auch individuelle Bedürfnisse. Im Gegensatz zu Erwachsenen können sie diese jedoch mitunter im Unterricht nicht so gut kommunizieren. Die Spielfreude des/der jeweiligen Schüler*in sollte im Zentrum stehen und die Richtung des Unterrichts vorgeben. Dabei spielt der konkrete Inhalt nur eine Nebenrolle. Ob nun klassische Etüden oder Heavy Metal, es muss einfach Spass machen!
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Ich finde Musik erleben und machen an sich das Beste! Besonders im Zusammenspiel mit anderen entsteht eine Energie die mit nichts zu vergleichen ist. Selbst wenn es "nur" im Proberaum ist. Für ein Publikum zu spielen ist aber selbstverständlich auch grossartig und unersetzbar! Ich kann und will die verschiedenen Arten, Musik zu erleben, nicht gegeneinander ausspielen. Ich bin happy solange ich Musik machen kann, egal in welcher Form.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich durfte mal an den Bratislava Jazz Days als Vorband von Esperanza Spalding spielen. Die Bühne und der Saal waren sehr gross. Grösser ist aber in dem Fall nicht unbedingt besser. Ehrlich gesagt spiele ich lieber auf einer kleineren Bühne und bekomme dafür mehr vom Publikum und meinen Mitmusiker*innen mit.
Mit welchem*welcher Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich könnte jetzt einen Haufen Namen von berühmten Leuten schreiben, und die meisten davon haben den Planeten schon länger verlassen. Aber ehrlich gesagt wäre ich viel zu aufgeregt, um mit berühmten Musiker*innen zu spielen. Da kann man ja nicht von "gerne" sprechen. Ich kenne viele tolle, unbekannte Musiker*innen in meinem persönlichen Umfeld, mit denen ich schon lange mal wieder spielen möchte.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich finde das White Album von den Beatles wäre gut. Das ist schön abwechslungsreich. Aber ohne Plattenspieler auch etwas öde. Darf ich stattdessen meine Gitarre mitnehmen?
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich habe an den White Rabbit Club in Freiburg i.Br. viele tolle Erinnerungen (seit 2019 geschlossen). Oft war ich dort entweder als Zuhörer oder selber aktiv als Musiker an Konzerten, und vor allem an Jam Sessions mit dabei bis in die frühen Morgenstunden.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen, Bewegung an der frischen Luft oder auch einfach mal nichts tun.
Empfehlungen für Florian Möbes
Iren, Bern
Patrik, 45, Bern
Ich nehme schon seit längerem Unterricht bei Florian. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich und motivierend. Florian geht auf die eigenen musikalischen Wünsche ein, weiss aber auch immer was gerade ansteht um weiter zu kommen. Ich freue mich auch heute noch jedes Mal auf den Unterricht. Das Florian Workshops anbietet ist wirklich toll! Mit anderen zusammen in einer Band zu spielen eröffnet ganz neue Möglichkeiten, bringt einem musikalisch auf jeden Fall weiter und macht vor allem viel Spass. Ich kann Florian mit gutem Gewissen weiterempfehlen! :-)
Martin, ü60, Bandworkshop
Zusammen mit einem anderen Gitarristen treffe ich mich alle 2 - 3 Wochen für 2 Stunden mit Florian in seinem Bandraum. Wir spielen dann Blues und alte Rocksachen, Funk, Reggae und alles, was uns gerade interessiert. Florian bringt dazu seinen Input oft spontan ein. Er findet immer einen Song, der genau passt! Meist kommen wir gemäss seinem Input vorbereitet an die Workshops. Wir wechseln wir uns ab an E-Gitarre und E-Bass, manchmal auch am Schlagzeug (was für uns beide Neuland ist, dafür umso lustiger). Das Wichtigste für uns ist, dass wir ins spielen und grooven kommen und das schafft Florian fast immer. Ab und zu arbeitet er mit uns auch an spezifischen Übungen, damits dann auch richtig klingt. Florian bringt eine super Mischung aus Spielen, Arbeiten und eigener Begeisterung!
Manuel, 44, Geograf, Bern
Die wichtigsten Akkorde und die ersten Lieder auf der Gitarre brachte ich mir im Selbststudium bei. Dabei kam ich nur langsam vorwärts. Dank einer Empfehlung begann ich vor einem Jahr mit dem Gitarrenunterricht bei Florian. Ich kann ihn als Lehrer wärmstens weiterempfehlen. Er versteht es bestens, mich weder zu unter- noch zu überfordern. Er geht jederzeit auf meine aktuellen Fragen und Bedürfnisse ein. Dabei spielt es auch keine Rolle, wenn ich mal spontan die akustische anstatt der elektrischen Gitarre mitbringe. Bei Problemen schlägt er stets verschiedene Wege vor. Der Unterricht bei ihm bleibt immer spielerisch und ich freue mich jeweils sehr darauf. Nicht zuletzt ist Florian ein ausgezeichneter Gitarrist. Seine Freude an der Musik ist ansteckend und motivierend.
Nick, Bern
Ich bin nun schon seit mehreren Jahren bei Florian im Unterricht. Er ist ein super Lehrer der es immer wieder schafft, meine Begeisterung fürs Gitarrenspiel mit seiner ruhigen und sympathischen Art aufs Neue zu wecken. Sein Unterricht ist eine perfekte Mischung aus Praxis, Theorie und dem Eingehen auf Individuellen Interessen des Schülers. Letzteres hält die Motivation besonders hoch und man kann aktiv an der Unterrichtsgestaltung teilnehmen. Ausserdem schätze ich seine Flexibilität, eine Stunde auch mal verschieben zu können. Keep on rockin Flo!
Lorenz, Bern
Bei Florian schlägt der Vollblutmusiker durch: Seine Gitarrenstunden waren für mich eine Horizonterweiterung. Er baut auf, er motiviert durch sein eigenes Spiel, erklärt Theorie anschaulich und er verliert das Ziel nicht aus den Augen: Meine Fortschritte beim Gitarrespielen.