Klavier (Piano) lernen bei
Olga Volkova
Klavier klassisch
Olga Volkova ist eine klassische Pianistin. Sie hat viele Erfahrungen als Klavierbegleiterin und Klavierlehrerin in der Ukraine, in Europa und dem Nahen Osten gesammelt. Von 2022 bis 2023 Jahr studierte sie an der Hochschule, Klassik FHNW bei Claudio Martínez Mehner, Filippo Gamba und Anton Kernjak. Zurzeit lebt sie mit ihrem Sohn in Basel.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 93. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.
Standort
-
4056 Basel
Instrument
Klavier (Piano)
Musikstil
Klassik
Niveau
Anfänger, Fortgeschrittene und Master
Sprache
Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch
Alter
Olga Volkova unterrichtet Schüler*innen ab 6 Jahren
Das bringe ich dir bei
Klassische Musik, technische Bildung für Hände, Noten ab Blatt lesen
Ausbildung
2022 - 2023
Hochschule, Klassik FHNW bei Claudio Martínez Mehner, Filippo Gamba und Anton Kernjak.
Ab 2006 Klavierstudium am R. Glier Kyiv Institute of Music bei Iryna Havrulyuk und Eugen Rjanov fort (inkl. Unterricht für Gesang und Improvisation).
Als Kind / Jugendliche
Ukrainische Musikschule «Mykola Lysenko»: Klavierunterricht bei Nina Naiditsch und Artem Lyakhovitsch.
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin, Franz Schubert, Edvard Grieg, Claude Debussy und Ludovico Einaudi
Interview mit Olga Volkova
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Ich glaube, dass es in den verschiedenen Phasen meiner Ausbildung immer unterschiedliche Musiker*innen waren, die mich inspiriert haben. Ich mag Pianist*innen, die technisch solide und mit hoher Qualität spielen. Mir gefällt es, wenn man durch die Performance und Interpretation die Persönlichkeit und den Charakter eines/einer Pianisten/Pianistin erkennen kann. Das können Musiker*innen wie György Cziffra, Claudio Arrau, Martha Argerich oder Arturo Benedetti Michelangeli sein.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich bin der Meinung, dass es in der Musik keine Besten gibt, denn Musik ist kein Sport. Ich kann nur die Traditionen der guten klassischen Ausbildung, die ich genossen habe, fortsetzen und über meine persönlichen Erfahrungen im Klavierunterricht berichten.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
In der Schule, an der ich studiert habe, war es notwendig, morgens zwei Stunden (vor dem Unterricht) und abends ebenfalls zwei Stunden selbstständig Klavier zu üben. Der Abendunterricht tat mir gut, aber morgens um etwa sechs ... manchmal schloss ich einfach den Deckel des Klaviers und machte ein paar Stunden Nickerchen. (Lustig, oder?)
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Wenn mir eingängige und interessante Melodien einfallen, nehme ich sie einfach mit einem Diktiergerät auf. Dennoch sehe ich mich eher als Interpretin denn als Komponistin. Aber wer weiss, vielleicht ändert sich das in Zukunft.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mein erstes und Lieblingsinstrument seit meiner Kindheit ist der Blüthner, aber ich spiele auch gerne auf einem Steinway. Zu Hause habe ich jedoch ein elektronisches Kawai.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Das Wichtigste beim Üben ist für mich Regelmässigkeit und Geduld. Auch die Hauptidee eines Stücks ist wichtig, aber die beiden ersten Punkte sind entscheidend.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Der Flügel – der König der Instrumente.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Beim Unterrichten achte ich besonders auf eine saubere Technik, musikalischen Ausdruck und eine entspannte Körperhaltung. Mir ist wichtig, dass meine Schüler Freude am Spielen haben, individuell gefördert werden und sowohl nach Noten als auch mit Gehör verstehen. Ich wähle ein abwechslungsreiches Repertoire aus Klassik und Pop, um ihr Interesse zu wecken. Zudem unterstütze ich sie dabei, Selbstbewusstsein und Bühnenpräsenz zu entwickeln.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich baue meinen Unterricht nach einem Plan auf, versuche aber, ihn lebendig und interessant zu gestalten.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Die Arbeit mit Kindern macht mir viel Freude. Sie sind alle unterschiedlich und sehr kreativ. Zu Beginn ist es wichtig, die richtige Methode für den Unterricht zu finden, die zu diesem Kind passt, und es dann auf seiner Reise in die Welt der musikalischen Entdeckungen zu begleiten.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Reisen und das Kennenlernen neuer Menschen sind für mich ein wunderbarer Teil meines Lebens als Musikerin, denn Musik ist eine Sprache, die keine Worte benötigt.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Als ich etwa zehn Jahre alt war, habe ich zwei- bis dreimal mit einem Orchester im grossen Saal der Philharmonie in Kiew gespielt. Das war eine sehr wertvolle erste Erfahrung.
Mit welchem*welcher Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich spiele sehr gerne zusammen mit Kontrabass und Schlagzeug, und auch mit einem Orchester zu spielen, wäre wieder toll.
Die Namen der Musiker*innen sind für mich weniger wichtig, aber mit jedem/jeder professionellen Musiker*in zu spielen, ist eine wundervolle Erfahrung und eine grosse Freude.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde Präludien und Fugen von Bach mitnehmen. Sie heben immer die Stimmung auf eine sehr besondere Art und Weise.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Heutzutage spiele ich am liebsten in kleinen Räumen wie Museen oder Kammersälen. So können die Menschen, die gekommen sind, um mir zuzuhören, eine gemütliche Atmosphäre geniessen und einen unvergesslichen Eindruck von einem warmen, entspannten Abend mit nach Hause nehmen. (Früher waren das Salonkonzerte.) Das gefällt mir sehr.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Mein Sohn und meine Familie sind mir sehr wichtig. Die Liebe zum Leben und die Kunst der Inspiration liegen mir am Herzen. Auch Reisen und Sport sind essenziell für mich.
Ich glaube, man muss sich sowohl um den Körper als auch um die Seele kümmern.