Klavier (Piano) und Saxophon lernen bei
Tymoteusz Schodowski
Klavier, Saxophon und szenische Präsenz für Fortgeschrittene
Tymon arbeitet an der Schnittstelle von Musik, Theater und Wissenschaft mit einem Fokus auf Transformation.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 93. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Standort
Bläsiring
4057 Basel
Instrument
Klavier (Piano) und Saxophon
Musikstil
Barock, Klassik, Romantik, Zeitgenössische Musik, Pop, Funk, Blues und Freie Improvisation
Niveau
Anfänger, Fortgeschrittene und Master
Sprache
Deutsch, Englisch und Polnisch
Alter
Tymoteusz Schodowski unterrichtet Schüler*innen ab 13 Jahren
Das bringe ich dir bei
Ich arbeite im Sinne eines aktiven Mentorats – ich begleite dich darin, das zu entfalten, was dir wirklich am Herzen liegt. Bring die Musik mit, die dich inspiriert; gemeinsam bringen wir ihre Tiefe und Ausdruckskraft zum Vorschein.
Ich vermittle die fundamentalen Grundlagen des Musizierens – Theorie, Harmonie und Technik – sowie Wissen über Physiologie und Neurochemie. Außerdem lehre ich Methoden zur Stresskontrolle und körperliche Übungen, die aus dem Schauspiel und Theater stammen und die Bühnenpräsenz stärken.
Klavier: J.S. Bach, W. A. Mozart, L. van Beethoven, R. Schumann, F. Chopin, E. Satie, G. Allevi, l. Einaudi, R. Cacciapaglia, A. Schoenberg
Saxophon: G. P. Telemann, A. Zambarano, R. Planel, A. Bullard, C. Saint-Saëns, P. Maurice, J. Françaix, J. Demersseman, R. Binge, P. Creston
Ausbildung
09/2007 – 06/2013 Państwowa Szkoła Muzyczna I stopnia im. Feliksa Nowowiejskiego / Kwidzyn, Polen (Staatliche Musikgrundschule)
Abschluss der Musikgrundschule
Fach: Klassisches Saxophon
Lehrer: Piotr Urbanowicz
09/2013 – 06/2015 Państwowa Szkoła Muzyczna II stopnia im. Stanisława Moniuszki / Grudziądz, Polen (Staatliche Musikoberschule) 2 erste Jahren der Musikoberschule
Fach: Klassisches Saxophon
Lehrer: Dariusz Dobosz
09/2015 – 06/2016 Zespół Szkół Muzycznych im. Karola Szymanowskiego / Toruń, Polen
Abschluss der Musikoberschule
Fach: Klassisches Saxophon
Lehrer: Dobrawa Grzymała
09/2019 – 06/2023 Bard College Berlin Klassisches Klavier mit Tomoki Park und Benjamin Hochmann
Abschluss: BA in Humanities, the Arts and the Social Thought
09/2025 – 08/2027 Hochschule für Musik Basel MA in Musik und Szene in Transformation
Mentors: Marcus Weiss, Johannes Kreidler, Charley Rose, Raphael Sbrzesny
Projekte
– Blasorchesterdirektion Ensemble HSM Basel
– "Between two deaths" (in Kollab. mit Schola Cantorum Basiliensis und MA Bühnenbild HGK),
– "Intimate Shoutouts" (in Kollab. mit Fashion Department am HGK)
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
J.S. Bach, W.A. Mozart, L.v. Beethoven, R. Schumann, F. Chopin, E. Satie, G. Allevi, I. Einaudi, R. Cacciapaglia, A. Schönberg, G. P. Telemann, A. Zambarano, R. Planel, A. Bullard, C. Saint-Saëns, P. Maurice, J. Françaix, J. Demersseman, R. Binge und P. Creston
Interview mit Tymoteusz Schodowski
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Der größte Einfluss kam von Pat Metheny, einem Zauberer der Improvisation, der Klangfarben und einer fast spirituellen Tiefe, während er stets mit der Natur verbunden bleibt.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich habe ein Talent dafür, praktische Lösungen für komplexe Probleme zu finden – sei es musikalisch, technisch oder organisatorisch (Übemethode, Zeitmanagement). Außerdem sehe ich Musik in erster Linie als ein Mittel zum Selbstausdruck, und genau das helfe ich meinen Schüler*innen zu entdecken. Ich verbinde den Instrumentalunterricht mit dem Prozess der individuellen Selbsterkenntnis und Entwicklung des Geistes. Ich kenne viele praktische Tricks, Methoden und Wissen aus Yoga, Akupressur, TCM, Meditation, und sogar Human Design, um meinen Schüler*innen personalisierte Werkzeuge für selbstständiges Arbeiten anbieten zu können.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine jüngere Schwester meldete sich an der Musikschule für Violine an, und ich wollte natürlich auch ein Instrument spielen. Eigentlich wollte ich Klarinette lernen, weil ich mich an eine Filmszene erinnerte, in der ein Held mit dieser Fähigkeit beeindruckte. Da aber kein Platz mehr frei war, begann ich Saxophon zu lernen – wofür ich heute sehr dankbar bin, denn es führte mich an spannende Orte und durch tiefgehende Transformationen.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Wenn ich komponiere, nehme ich meine Improvisationen auf und forme sie anschließend zu einer strukturierten Komposition, die ich visuell skizziere. Manchmal lasse ich mich auch von poetischen Texten inspirieren – sie geben mir Rhythmus oder Klangfarben vor. Vor allem experimentiere ich viel.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele derzeit auf einem Yamaha Alt-Saxophon YAS-62 aus dem Jahr 1984 und auf einem Akai EWI 4000s. Ich schätze technisch zuverlässige Instrumente mit leichter Intonation und der Möglichkeit, einen Klang zu erzeugen, der mit mir resoniert. Für Flexibilität, freie Artikulation und einen runden, dunklen Ton benutze ich Legere French Cut 3.75 Blätter, eine Vandoren Optimum Ligatur und ein AL3-Mundstück.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Mein Enthusiasmus, gutes Zeitmanagement und meine Geduld helfen mir beim Üben am meisten. Mein Motto lautet: eine klare Intention haben, ihr folgen – und erst danach eventuell beurteilen. Als Belohnung improvisiere ich am Ende der Session, albere auf meinem Instrument herum oder spiele interessante Stücke a vista.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Instrument hat eine außergewöhnliche Fähigkeit, sich an unzählige Musikstile und Klangwelten anzupassen.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Beim Unterrichten achte ich besonders darauf, ob Schüler*innen selbstständig und regelmäßig arbeiten und Material mitbringen, über das wir gemeinsam sprechen und arbeiten können. Es geht nicht darum, drei Stunden am Tag zu üben, sondern kontinuierlich an etwas Konkretem zu arbeiten. Geduld, Vertrauen in den Prozess und Offenheit für Neues sind für mich zentral. So können Schüler*innen auf einem stabilen Fundament aus körperlicher und geistiger Anpassung wachsen.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich gestalte meine Stunden hauptsächlich auf Grundlage des Materials, das die Schüler*innen mitbringen, und ergänze es mit dem passenden Wissen. Mir ist wichtig, dass sie nicht nur Spezialistinnen in einem Bereich werden, sondern eine breite musikalische Perspektive entwickeln. Deshalb integriere ich Gehörbildung, Theorie und Improvisation bzw. spielerische Kreativität.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich erkläre alles langsam, Schritt für Schritt, mit Humor und lebendiger Vorstellungskraft. Wir spielen Musikspiele.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mein schönstes Musikerlebnis war das Konzert von Richard Bona im Jahr 2016 in Toruń. Der gesamte Saal stand auf, klatschte und sang mit – das Publikum wurde Teil der Musik, und eine warme, verbindende Energie erfüllte den Raum.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Egal wie gross die Bühne ist, die Stimmung ist für mich entscheidend :)
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne mit Aki Takase improvisieren – ihre Energie, ihr Stil und ihre Ausdruckskraft sind mir sehr nah.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Yellowjackets – Politics (1988). Ich kann dieses Album unendlich oft hören – jedes Mal entführt es mich in eine magische, farbenreiche Welt voller pulsierender Energie.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In Zukunft möchte ich eines meiner Musiktheaterwerke in einem echten Opernhaus inszenieren.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Wichtige Aspekte meines Lebens sind zwischenmenschliche Beziehungen, der Kontakt zur Natur, Körperpflege und Wohlbefinden, Literatur, Theater, Film und Sport. Entscheidend ist für mich, mich selbst zu entdecken und das zu tun, was mich begeistert und energetisiert.